2. März 2009

unser täglich brot, eine luxusware!


wo bekomme ich heute noch gutes brot? es ist ein luxusartikel geworden.
diese chemielastigen backmischungserzeugnisse, die ich in den meisten bäckerläden angeboten bekommen, sind lichtjahre davon entfernt. eigenbröteln ist also angesagt. aber wirklich brauchbare rezepte sind auch hier rar. um so begeisterter bin ich über meine neueste rezeptentdeckung, weissbrot aus dem gusseisernen topf.
es funktioniert und schmeckt sensationell gut.

weissbrot
1000 g mehl 405
1 päckchen trockenhefe
2 el essig
700 ml wasser
3 tl salz
alle zutaten in der küchenmaschine verrühren, der teig ist fast flüssig, er ist also mit den händen nicht zu kneten. die oberfläche mit frischhaltefolie abdecken, damit der teig nicht antrocknet und dann mindestens 9 std, besser 18 std gehen, bzw. säueren lassen, d.h. der teig fängt an zu sauerteig zu werden.
zudem geht er heftig auf, es ist also ratsam, eine ausreichend grosse schüssel zu verwenden.
nun den teig mit etwa 3 el olivenöl nochmals für 10 min in der küchenmaschine gut kneten.
den gusseisernen topf mit backpapier auslegen, die masse einfüllen und ca. 3 std gehen lassen.
dass dies alles in einer gut warmen küche ohne zugerscheinung passiert, ist selbstverständlich.
nun den teig mit dem papier vorsichtig herausnehmen und beiseite legen.
den topf mit deckel im vorgeheizten ofen bei 250 grad aufheizen, dann das backpapier mit dem teig vorsichtig in den topf geben, den deckel auflegen und 30 min backen, dann den deckel abnehmen, den ofen auf 220 grad zurückschalten und nochmals ca. 30 min backen.
allein schon der geruch verführte mich, das brot noch heiss zu versuchen.

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