7. Mai 2009

rhabarber


die prachtvolle staude aus der familie der knöterichgewächse ist eigentlich ein gemüse, essbar sind die fleischigen, säuerlichen stengel, die im zeitigen frühjahr uns die zutaten zu den ersten desserts und kuchen liefern.
die stengel sollten immer gut geschält werden, man kann das fruchtfleisch blanchieren, damit verliert es etwas an säure oder auch so verwenden.

hier mein ultimativer rhabarber-streuselkuchen, der sowohl als dessert als auch als kuchen durchgeht, relativ leicht zu machen ist und eine wunderbare alliance zwischen säuerlichem fruchtfleisch und süssen streuseln eingeht.

rhabarbertörtchen

125 g butter
100 g rohrzucker
25 g muskovadozucker
125 g mehl
3 stangen rhabarber

den rhabarber schälen und in kleine würfelchen schneiden.
aus zimmerwarmer butter, zucker, mehl, einer prise salz und einer prise zimt streusel rühren, das geht in der küchenmaschine oder per hand.
obwohl normaler „mürbteig“ nur kurz durchgearbeitet werden soll, kann man hier die masse gut durchkneten, dann werden die streusel fest und knusprig.

in gefettete backringe eine schicht streusel von ca. 1 cm dicke geben, nun den rhabarber daraufschichten, ruhig eine dicke schicht von 3 – 4 cm, denn der gegarte rhabarber geht stark zusammen und nun eine dicke schicht streuselmasse darauf bröseln.
im vorgeheizten ofen bei 175 grad etwa 35 min backen.

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